BGU I 95

An Maximos, den Strategen des Hêrakleidês-Bezirks des Arsinoïtês, und Hêrakleidês, den Königlichen Schreiber desselben Bezirks, und Orsenûphis, den Dorfschreiber von Karanis, und Dioskoros und die übrigen laographoi desselben Dorfes
von Petheus, Sohn des Petheus, des Sohnes des Pnepherôs, und der Mutter Tamystha, aus dem Dorf Karanis. Gemäß den Anordnungen melde ich mich und die Meinen für die Haushaltsmeldung des vergangenen neunten Jahres des Antoninus Caesar, des Herren, für das meiner Ehefrau Aphrodûs, Tochter des Apis, gehörende Haus mit [Hof] im Dorf, das sich im Dorfschreiber-Viertel befindet.
12 Ich bin
der oben genannte [Petheus], befreit von der Kopfsteuer, 76 Jahre (alt), Narbe am rechten Fuß, 14 und (ich melde auch) meine Ehefrau Aphrodûs, Tochter des A[pi]s, des Sohnes des Pap[o]ntôs, 70 Jahre (alt), Narbe am rechten Knie, 16 und [die] gemeinsame Tochter Di[od]ôra, 33 Jahre (alt), ohne Kennzeichen, 17 und ihre drei weiblichen [Kinder], die der Vater [N.N.], Sohn des P[e]theus, auf einem anderen Blatt gemeldet hat. 20 Der [Tochter] gehört das Sklavenmädchen Tasû[char]ion, 32 Jahre (alt), ohne Kennzeichen. 21 Der Aphrodûs [gehört] auch ein unbebautes Grundstück im Dorf.
22 (2. Hand) Ich, Pe[...]ch, habe abgezeichnet.
23 (3. Hand) Ich, Apol[lônios], habe abgezeichnet.
24 (1. Hand) Im 10. Jahr des Antoninus [Cae]sar, des Herren, am 30. Epeiph.

Verso
Der Eintrag auf dem Verso ist in der vorliegenden Textkonstitution unverständlich.