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Die Uruk-Warka Sammlung befindet sich im Gebäude Hauptstr. 126, 2. Stock. Ihr Name rührt von der Ruine Uruk (moderner arabischer Name Warka) im heutigen südlichen Irak her.

Bereits vor dem I. Weltkrieg begannen deutsche Archäologen mit Ausgrabungen in Uruk, die bis heute – die bisher letzte Kampagne fand 1989 statt – fortgesetzt werden. In den fünfziger und sechziger Jahren gelangte durch Fundteilung eine beträchtliche Anzahl von Gegenständen nach Heidelberg an das Orientalische Institut unter dem damaligen Ordinarius für Assyriologie, Adam Falkenstein.

© Universität Heidelberg: Uruk-Warka-Sammlung Archiv 5773



Die in Heidelberg vesammelten Funde illustrieren mehr als sechs Jahrtausende Stadtgeschichte von Uruk vom frühen Chalkolithikum (6. Jahrtausend v. Chr.) bis in die Zeit der Sasaniden (2.-7. Jahrhundert n. Chr.). Es können Skulpturen, Plastiken, Baudekor, Metallgegenstände, Keramik, Siegel und Siegelabrollungen sowie Schmuck etc. gezeigt werden. Darunter befinden sich Stücke von weltweit einzigartigem Rang.

Darüber hinaus wird die Schrift- und Textgeschichte des Alten Orients in zahlreichen Funden vorgestellt. Von den dreidimensionalen Vorläufern der Keilschrift, den sogenannten calculi oder tokens aus dem frühen 4. Jahrtausend v. Chr., über die ersten Tontafeln aus Uruk bis zu Texten der Seleukidenzeit (4.-2. Jahrhundert v. Chr.) kann eine breite Auswahl gut erläuterter altorientalischer Texte vorgeführt werden. In dieser Abteilung der Sammlung sind nicht nur Stücke aus Uruk vertreten, sondern auch solche aus den Beständen des ehemaligen Heidelberger Orientalischen Instituts (jetzt Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Abt. Assyriologie), die aus weiteren Fundorten stammen.

© Universität Heidelberg: Uruk-Warka-Sammlung Archiv 5773

Eigentümer der Uruk-Warka-Sammlung ist das Deutsche Archäologische Institut in Berlin, die Obhut über die Sammlungsgegenstände haben das Institut für Ur- und Frühgeschichte sowie das Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Abt. Assyriologie, der Universität Heidelberg.

Für das Heidelberger Universitätsjubiläum 1986 wurde im Zusammenhang mit dem Ebla-Kongreß eine erste Präsentation der Sammlung in dem Gebäude Hauptstr. 126/III vorgenommen. Aus Sicherheitsgründen konnte die Sammlung jedoch nur Fachleuten, nicht dem allgemeinen Publikum zugänglich gemacht werden. Diese erste Ausstellung wurde bis 1992, als die 39. Rencontre Assyriologique Internationale in Heidelberg stattfand, gezeigt. Im Juli 1992 mußte das Gebäude für die Renovierungsmaßnahmen geräumt werden.

Nach der Renovierung des Gebäudes wurden die schönen Räume im 2. Stock bezogen. Die Ausstellung wurde neu konzipiert und dank des großzügigen Entgegenkommens der Universität mit neuen Vitrinen, in denen wesentlich mehr Funde gezeigt werden können, ausgestattet. Die Eröffnung der Sammlung wurde am 21. Juli 1995 durch den Rektor der Universität Heidelberg, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. P. Ulmer, vorgenommen. Seit diesem Tag ist die Uruk-Warka-Sammlung für das Publikum zugänglich, und zwar jeweils dienstags und donnerstags.

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 17:00-19:00 Uhr.

Lage in der Altstadt von Heidelberg


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